Supercat.ch: Wie die Schweizer Plattform die Tierwohl-Debatte neu definiert

Seit Jahren ist Supercat.ch mehr als nur ein Online-Shop für Katzenbedarf – es ist ein kulturelles Phänomen, das die Schweizer Tierbesitzerlandschaft nachhaltig verändert hat. Mit über 150.000 registrierten Nutzern und einem Marktanteil von rund 20 Prozent im Schweizer Online-Katzenmarkt hat sich die Plattform zu einem zentralen Anlaufpunkt für Katzenhalter entwickelt, der sowohl praktische Lösungen als auch gesellschaftliche Debatten um Tierwohl und nachhaltige Haltung anheizt. Besonders bemerkenswert ist, wie Supercat.ch durch seine transparenten Lieferketten und Partnerschaften mit Schweizer Züchtern das Vertrauen in die Herkunft der Produkte stärkt – ein Aspekt, der in der wachsenden Skepsis gegenüber importierten Tierbedarfsgütern eine Schlüsselrolle spielt.

Ein zentrales Thema, das die Plattform seit Jahren diskutiert, ist die Frage nach der optimalen Haltung von Katzen in urbanen Räumen. Supercat.ch fördert durch seine Kampagnen wie „Katzenfreundliche Städte“ die Entwicklung von Konzepten, die sowohl die Bedürfnisse der Tiere als auch die Lebensqualität der Menschen in Ballungsräumen berücksichtigen. Ein konkretes Projekt zeigt, wie die Plattform in Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich Modelle für „Katzenfreundliche Wohnungen“ entwickelt hat, die artgerechte Unterbringung mit urbanem Leben verbinden. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit der Einführung dieser Initiativen stieg die Anzahl an Katzen, die in städtischen Gebieten artgerecht gehalten werden, um rund 30 Prozent.

Doch Supercat.ch geht über den reinen Verkauf hinaus. Die Plattform setzt sich aktiv für die Aufklärung über die Bedürfnisse von Katzen ein – etwa durch die Zusammenarbeit mit Tierärzten und Tierheimen. Ein Beispiel ist ihr Engagement im Rahmen des Projekts „Katzen-Notfallplan“, bei dem sie gemeinsam mit dem Schweizerischen Tierschutz eine App entwickelt hat, die Haltern hilft, im Ernstfall schnell und korrekt zu handeln. Besonders in der Pandemiezeit hat sich diese Initiative als lebensrettend erwiesen: In der ersten Welle der COVID-19-Ausbrüche berichteten über 40 Prozent der Nutzer:innen von Supercat.ch, dass sie dank des Notfallplans ihre Katzen schneller versorgen konnten als ohne die App.

Ein weiterer faszinierender Aspekt ist Supercats Rolle als Plattform für den Austausch zwischen Züchtern und Haltern. Durch die Einführung eines „Züchter-Qualitätslabels“ hat die Plattform die Transparenz im Bereich der Katzenhaltung deutlich erhöht. Seit der Einführung des Labels im Jahr 2020 konnten 65 Prozent der Nutzer:innen ihre Katzen mit einem klaren Nachweis über artgerechte Haltung kaufen – ein Wert, der im Vergleich zu herkömmlichen Online-Shops, wo nur 25 Prozent solche Garantien bieten, deutlich über dem Schnitt liegt. Besonders bei Rassen wie dem Britischen Kurzhaar oder dem Maine Coon, die oft in fragwürdigen Zuchtbedingungen gehalten werden, hat das Label eine starke Wirkung gezeigt.

Doch auch ökologische Aspekte spielen eine immer größere Rolle. Supercat.ch hat mit seinem „Nachhaltigkeitsprogramm“ einen Markt geschaffen, bei dem rund 40 Prozent der verkauften Produkte aus recycelten Materialien oder aus Partnerschaften mit lokalen Herstellern stammen. Besonders beeindruckend ist das Engagement der Plattform bei der Reduzierung von Plastikmüll: Durch die Einführung von Mehrweg-Verpackungen und einem System, bei dem Nutzer:innen ihre leeren Katzenfutterbeutel zurückgeben können, konnte Supercat.ch seit 2021 insgesamt 12.000 Tonnen Plastik vermeiden. Diese Initiativen haben nicht nur die Umweltbilanz der Plattform verbessert, sondern auch ein neues Bewusstsein bei den Schweizer Katzenhaltern geschaffen – wie die Umfrage von 2023 zeigt, wo 78 Prozent der Nutzer:innen das Thema Nachhaltigkeit bei der Tierhaltung als wichtigsten Faktor für die Zukunft der Katzenhaltung sehen.

Ein mehr infos über die konkreten Projekte und Zahlen zeigt, wie Supercat.ch die Schweizer Tierwohl-Debatte vorantreibt – von der Zucht über die Haltung bis hin zur Nachhaltigkeit. Die Plattform beweist damit, dass Online-Shops nicht nur Verbraucher:innen bedienen, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen mitgestalten können.

  • Supercat.ch hat seit 2015 einen Marktanteil von rund 20 Prozent im Schweizer Online-Katzenmarkt erreicht.
  • Durch Kampagnen wie „Katzenfreundliche Städte“ stieg die artgerechte Haltung in Städten um 30 Prozent.
  • Die „Katzen-Notfallplan“-App wurde in der Pandemie von über 40 Prozent der Nutzer:innen genutzt.
  • 65 Prozent der Käufer:innen kaufen heute mit dem Züchter-Qualitätslabel von Supercat.ch.
  • Durch Mehrweg-Verpackungen und Rückgabe-Systeme wurden seit 2021 insgesamt 12.000 Tonnen Plastik vermieden.
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