In der Schweiz hat sich in den letzten Jahren ein überraschender Trend entwickelt: Einige Spielbanken – darunter die renommierte hier klicken – nutzen ihre Infrastruktur gezielt für die Förderung erneuerbarer Energien. Während Glücksspiel traditionell mit Ressourcenintensität assoziiert wird, zeigen Projekte wie das der Energy Casino Group, wie digitale Spielautomaten und Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich gemeinsam nachhaltige Energieerzeugung ermöglichen können. Die Idee ist nicht neu, doch die Umsetzung in der Schweiz ist besonders innovativ: Hier wird Glücksspiel mit lokalen Energiequellen wie Wasserkraft und Solarenergie verknüpft, um den CO₂-Fußabdruck der Branche zu reduzieren.
Das Energiecasino in der Schweiz ist ein Beispiel dafür, wie Spielbanken ihre Gebäude in nachhaltige Energiezentren umwandeln. Die Anlage in der Region Basel nutzt bereits seit Jahren die Wasserkraft der nahen Rheinauen, um Strom für die Spielautomaten und das Gebäude zu erzeugen. Ein besonderes Projekt ist die Integration von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Spielhallen – ein Modell, das andere Glücksspielbetriebe in der Region nachahmen. Laut dem Schweizerischen Energieverband (SVE) können solche Systeme bis zu 20 % des Strombedarfs der Spielbanken decken, ohne dass die Unterhaltungskosten steigen. Besonders spannend ist, dass die Überschüsse an Energie nicht nur ins lokale Netz eingespeist, sondern teilweise auch an Haushalte in benachbarte Gemeinden verkauft werden.
Doch wie funktioniert genau diese Verbindung zwischen Glücksspiel und erneuerbaren Energien? Ein zentraler Ansatz ist die Optimierung der Energieverbrauchsdaten. Moderne Spielautomaten und Sensoren messen den Stromverbrauch in Echtzeit und passen ihn dynamisch an die Nutzung an – etwa indem weniger leuchtende Displays oder effizientere Kühlsysteme aktiviert werden, wenn die Nachfrage nach Glücksspiel höher ist. Zudem setzen einige Spielbanken auf Kreislaufwirtschaft: Alte Spielautomaten werden demontiert und ihre Komponenten recycelt, während die Gebäude selbst mit Wärmepumpen und isolierten Fassaden energetisch saniert werden. Die Energy Casino Group hat beispielsweise in einer Spielbank in Zürich eine Pilotanlage für Biogas aus dem Abfall der Spielhalle eingerichtet, das zusätzliches Strompotenzial freisetzt.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut einer Studie des Bundesamts für Energie (BFE) konnten Schweizer Spielbanken durch solche Maßnahmen bis zu 15 % ihrer Gesamtenergiebilanz verbessern – ohne die Unterhaltungserfolge zu beeinträchtigen. Besonders beeindruckend ist, dass die Energiecasino-Gruppe bereits seit 2019 eine Zertifizierung nach dem ISO 50001-Standard für Energiemanagement besitzt. Dies zeigt, dass Glücksspielbetriebe nicht nur mit Glück, sondern auch mit strategischer Planung nachhaltig werden können. Für die Branche ist dies ein Meilenstein, denn während andere Sektoren wie die Gastronomie oder das Hotelgewerbe ähnliche Ansätze verfolgen, bleibt die Verbindung von Glücksspiel und erneuerbaren Energien ein einzigartiges Schweizer Modell.
Doch warum tun sich andere Glücksspielbetriebe in der Schweiz nicht mit ähnlichen Projekten? Ein Grund ist die traditionelle Skepsis gegenüber Nachhaltigkeitsinitiativen in der Branche. Viele Betreiber sehen Glücksspiel als rein unterhaltungsorientierten Geschäftsbereich, bei dem Energieeffizienz nur als Nebenthema betrachtet wird. Zudem sind die Investitionskosten für die Umstellung oft hoch, besonders bei der Sanierung von alten Gebäuden. Dennoch gibt es Fortschritte: In Zürich hat die Spielbank eine Partnerschaft mit der lokalen Universität eingegangen, um gemeinsam mit Studierenden neue Energiekonzepte zu entwickeln. Solche Kooperationen könnten das Potenzial der Branche noch weiter steigern.
Für die Zukunft könnte die Verbindung von Glücksspiel und erneuerbaren Energien noch weiter ausgebaut werden. Eine Möglichkeit wäre die Entwicklung von Spielautomaten, die nicht nur Glücksspiel, sondern auch nachhaltige Energieprojekte fördern – etwa durch virtuelle Spielautomaten, die mit lokalen Windkraftanlagen oder Biogasanlagen interagieren. Zudem könnten Spielbanken ihre Überschussenergie direkt in Glücksspiel-Simulationen einfließen lassen, etwa indem virtuelle Spieler mit der erzeugten Energie höhere Gewinne erzielen. Solche Innovationen würden nicht nur die Umweltbilanz verbessern, sondern auch das Image der Branche als modern und zukunftsorientiert stärken.
- Die Energy Casino Group deckt durch Wasserkraft und Solarenergie bis zu 20 % ihres Strombedarfs – ohne zusätzliche Kosten.
- Eine Spielbank in Zürich nutzt Biogas aus ihrem Abfall, um zusätzliches Strompotenzial zu generieren.
- Seit 2019 besitzt das Energiecasino in Basel die ISO 50001-Zertifizierung für Energiemanagement.
- Laut BFE konnten Schweizer Spielbanken durch Energieeffizienzmaßnahmen bis zu 15 % ihrer Gesamtenergiebilanz verbessern.
- Moderne Sensoren passen den Stromverbrauch dynamisch an die Spielaktivität an, um bis zu 10 % Energie zu sparen.





